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What, if I wanted to break?

Wir wissen nicht immer was wir machen, wir wissen nicht mal immer, wieso wir lachen, doch wissen wir, dass wir was haben, auf das man stolz sein kann - eine unbeschreibliche Freundschaft...

Es kommt mir vor, als sei es Jahre her, doch eigentlich war es erst kurz vor den Sommerferien. Ich war mit dir in der Schule, wir haben allabendliche Spaziergänge gemacht - im strömenden Regen -, hatten Stöpsel in den Ohren und haben laut vor uns her gesungen. Sind ellenlang Fahrrad gefahren, haben stundenlang über Gott und die Welt geredet, gelacht, geschwiegen oder geschrien. Fotos wurden geschossen, am Laptop die Sucht gestillt und in Hamburg hatten wir ein Erlebnis, das uns in dem Moment so viel bedeutet hat.
Es waren nur wenige Monate, doch trotzdem habe ich das Gefühl, als wärst du eine Freundin gewesen, die mich jahrelang auf meinem Weg begleitet hat. Du kennst mich in- und auswendig, kennst meine Schwächen und Stärken, meine Fehler und Macken - und ich kenne deine. Wir haben uns ohne Worte verstanden, mit Blicken kommuniziert und uns für Wochen mit nur einer kleinen Umarmung verabschiedet. Und warum? Weil wir's beide nicht konnten; weil wir beide immer wieder wussten, dass wir uns wiedersehen werden. Doch als wir uns kurz vor den Sommerferien verabschiedet haben, wusste ich, dass irgendetwas anders ist. Ich war trauriger als je zuvor, als ich mit dem Zug weggefahren bin. Fast so, als hätte ich gewusst, was in den nächsten Wochen auf uns zukommen würde. Als hätte ich gewusst, dass wir uns nicht gut genug verabschiedet haben, denn dieses Mal gab es kein Wiedersehen. Dieses Mal hätte es diese dicke Umarmung geben müssen, die Tränen, die über unsere Wagen gerollt wären...doch nichts war da. Ich hab es gespürt, dass es zu Ende geht, doch ich wollte es nicht wahr haben.

Ich vermisse dich; ich vermisse dich schrecklich doll.

18.11.11 19:53, kommentieren


Ich bleibe bei dir, solang du mich brauchst

Und ich denke, dass genau der Zeitpunkt eingetreten ist - dass du mich nicht mehr brauchst.
Über Monate hatte ich ein offenes Ohr, habe Abende mit dir verbracht und deine Hand gehalten, habe dir Mut zugesprochen und dir trotzdem die Realität vor Augen geführt, und ich habe dir dabei geholfen, dass du für einige Stunden nicht an sie gedacht hast.
Du hast es geschafft, hast dich und deine Gedanken mittlerweile im Griff und genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen den Lückenbüßer gehen zu lassen. Ich versteh dich und ich nehme es dir auf keinen Fall krumm; eher bin ich froh, dass ich dich wieder zurückholen konnte.

1 Kommentar 20.11.11 12:53, kommentieren


"Friendship"

Eigentlich hast du kein einziges Wort verdient, das meinen Mund verlässt oder das von meinen Fingern getippt wird. Eigentlich bist du null wert!
Du sagst, ich habe mich so sehr verändert? Erst einmal bin ich wie immer und habe mich nur verändert, weil ich deine Art, deinen Egoismus, das Betteln um Aufmerksamkeit und das in Besitz nehmen nicht mehr ab kann, und zweitens kannst du dir gar kein Urteil darüber erlauben, ob oder wie sehr ich mich verändert habe. Du dachtest immer, du kennst mich? Wir 'kannten' uns seit zwei Monaten, das jedoch nur oberflächlich. Du kanntest keine einzige Geschichte von mir, wusstest nie wie ich ticke, weil ich nie meinen Mund aufgemacht habe. Du bist zwei Jahre jünger als ich und trotzdem hatte ich das Gefühl, eingeschüchtert zu sein, aufgrund der Angst, dass du mir jeden Moment in die Fresse schlägst, sobald ich was gegen dich sage.
Wir kennen uns nicht, zumindest nicht so, dass man sagen kann, dass wir eine Freundschaft geführt haben, die mir wichtig war. Du warst mir nie wirklich wichtig und ich heule dir nicht eine Träne hinterher, verschwende nicht einen Gedanken an die Tage, die ich mit dir verbracht habe. Wir waren alle nur ein Übergang für dich, bis du endlich 'deine' Mädels kennen gelernt hast. Aber warte ab, lange wirst du sie nicht 'lieben' und dann? Dann lache ich dich aus!

1 Kommentar 21.11.11 22:08, kommentieren


How we fell apart, how this fell apart?

Das frage ich mich eigentlich schon seit geraumer Zeit, doch finden kann ich nicht einen Hauch von Antwort. Egal, wo ich danach suche, ich find sie nicht; nirgends.
An einem Tag wie heute wird mir die Realität einfach mal wieder so krass in die Fresse geschlagen, dass ich die Tage bis zum Juni 2014 schon zähle.

I remember the days you were a hero in my eyes. And sometimes I forgive, but this time I'll admit that I miss you.

1 Kommentar 24.11.11 18:25, kommentieren


Can't stand the silence anymore

Ein aufregendes Wochenende geht zu Ende.
Am Freitag bis viertel vor fünf in der Schule gesessen, Heim gekommen und Neuigkeiten bekommen - mein Bruder zieht aus. Dann ein Geschenk zu Weihnachten bestellt - Tim Bendzko Karten für die '12 Tour - und mit allen Sekt getrunken. Auch gestern einen wunderschönen Tag gehabt und heute Abend geht's Essen mit allen!

I'm so glad, that all is fine. I'm so glad, that you're mine.

27.11.11 14:08, kommentieren


Shadow of the day

Wenn ich dem Schatten des heutigen Tages einen Namen geben kann, dann heißt er eindeutig Sport. Ich verstehe nicht, wer sich ausdenkt, dass Schüler in Sport einen Test schreiben müssen (Aufbau eines Muskels, Bewegungsapparate, Agonist/Antagonist und jegliche Muskeln auf deutsch/lateinisch). Ich find's einfach total übertrieben und unnnötig - schließlich macht man nicht umsonst den Schwerpunkt 'Pädagogik/Psychologie'!
Und dazu kommt dann auch noch, dass ich meine Lieblingsbegleitung morgen nicht im Auto dabei habe. Ich habe zur dritten und nach der sechsten und sie leider Gottes zur ersten und nach der achten. Das wird ein langweiliger Weg zur Schule und wieder nach Hause. Dabei mag ich doch diese Gespräche, die im Auto geführt werden, am liebsten!
Nun gut, mal gucken, was mein Sportlernzettel noch so sagt /:

Sometimes solutions aren't so simple.

1 Kommentar 28.11.11 18:30, kommentieren


Found love in a hopeless place

 
 

If you have to think about whether you love someone or not then the answer is NO. When you love someone you just know.

- Janice Markowitz

30.11.11 17:03, kommentieren